Café-Hauptstadt Berlin: Dit is Kaffee

Unsere kleine Tour du Café in Berlin

Als Berliner wissen wir natürlich, dass es total ungünstig ist, sich ohne Ende aufzublasen. Das endet selten gut. Genauer gesagt: Es passieren grundlegend dämliche Sachen (Stichwort: BER-Flughafen). Oder man bekommt von anderen mangelnde Bescheidenheit vorgeworfen. Wollen wir alles nicht, nee, nee, ganz im Gegenteil. Daher meiden wir in der Regel auch alle Superlative. Also… außer dem jetzt: Wir versprechen nämlich (hochheilig), dass die folgenden Cafés in Berlin die mit Abstand gemütlichsten und schönsten der Hauptstadt sind. Zum Immer-wieder-Hingehen.

1. Café-Bar Gorki Park – Berlin-Mitte

Gorki Park Innenansicht
Ob Frühstück, Mittagstisch oder Moscow Mule: Hier ist man immer richtig. Quelle: Café Gorki Park.

Das Gorki Park ist eines der legendärsten seiner Art in der Hauptstadt. Als eines der ältesten Cafés in Berlin überzeugt das Gorki Park allem voran mit einer charmanten Einrichtung. Hier kann man allerlei kleine und große russische Köstlichkeiten in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre genießen. Darunter saisonal inspirierte, internationale Gerichte aber auch russische Klassiker wie Kaviar, Salzgurken, Wodka, Borschtsch, Pelmeni und Piroggen. Das Café Gorki findet ihr am Rosenthaler Platz im Weinbergsweg. Wir sagen: Да, конечно!

2. Cafe Datscha – Berlin-Friedrichshain

Café in Berlin: Cafe Datscha Innenansicht
Wie ein Ferienhaus mitten in der Stadt. Quelle: Cafe Datscha.

Das sympathische Cafe Datscha in der Gabriel-Max Straße kommt ebenfalls ganz russisch daher. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte mit Namen wie „Bauer“, „Proletariat“ oder „Kollektiv“, die Einrichtung ist schlicht gehalten mit etwas, das wir „russischgrüne Akzente“ nennen würden. Kulinarisch vereint das Datscha traditionelle russische Küche mit modernen Trends. Neben mehreren obligatorischen Wodkasorten, eingelegten Salzgurken, deftigem Schwarzbrot und Beef Stroganov gibt es auch jede Menge sehr leckere vegetarische Gerichte – darunter z.B. Auberginenaufstrich, Tomaten-Koriander-Ziegenkäsesalat oder Kichererbsenpüree. Obendrein gibt es täglich Frühstück und am Sonntag Brunch von 9 – 15 Uhr.

3. Café Mütlich – Berlin-Schöneberg

So heimelig und gemütlich ist’s nur hier. Oder halt zu Hause. Quelle: Café Mütlich.

Verweile doch du bist so schön. Was Goethe schon immer wusste, findet sich im Café Mütlich in Schöneberg in der Leberstraße wieder. Der Name ist hier Programm: es erwartet euch eine Wohnzimmeratmosphäre mit Sofas, Sesseln und Strandkorb zum Chillen, Lesen oder Smartphone-Sauberwischen. Dazu gibt es selbstgebackene Kuchen oder Quiches nach Omas Originalrezepten, cremige Kaffees aus einer Berliner Rösterei und leckere Weine von kleinen Weingütern. Ergänzt wird das leckere kulinarische Angebot durch monatlich stattfindende Veranstaltungen. Außerdem finden hier mindestens einmal pro Monat stimmungsvolle Wohnzimmerkonzerte, Lesungen oder Märchenfilmabende statt.

4. Spreegold – Berlin-Prenzlauer Berg

Gemütlich: Das Berliner Café Spreegold
Für alle mit großen Erwartungen! Quelle: Spreegold.

Ein wenig exquisiter geht’s im Café Spreegold im Prenzlauer Berg zu. Auf der umfangreichen, internationalen Speisekarte stehen neben vegetarischen Burgern, Entrecôtes vom friesischen Rind und Räucherlachs vom Grill auch Paleo Smoothies oder abgefahrene Kaffeevarianten, wie etwa der „Bullet Proof Coffee“, mit einem Teelöffel Butter. Die Gerichte werden aufwendig zubereitet und fast ausschließlich selbst gemacht. Die hauseigene Nudel-Manufaktur bringt beispielsweise Pasta in die richtige Form, frische Kuchen und Brote aller Art werden im Backofen vor Ort gebacken und die Burger kommen frisch vom Grill. Auch wenn das Spreegold ein wenig preisintensiver daherkommt, ist es ein Unterschied, den man schmeckt! Das Café Spreegold findet ihr in der Stargarder Straße, Ecke Schönhauser Allee.

5. Milja & Schäfa – Berlin-Friedrichshain

Innenansicht: Milja & Schäfa
Im Herzen Friedrichshains, und damit quasi in der Mitte der Welt. Quelle: Milja & Schäfa.

Das Milja & Schäfa in der Sonntagsstraße ist Café, Restaurant, Bistro und Bar in einem. Die Einrichtung ist zeitlos schön, schlicht und typisch berlinerisch-minimalistisch, was der wohligen Atmosphäre aber keinen Abbruch tut. Hier bekommt ihr alles, was gut und lecker schmeckt: Wildlachs in roter Beete gebeizt, gegartes Rinderfilet mit Auberginencremé und natürlich jede Menge hausgemachte Desserts, warme Kuchen und Cookies. Dazu Bio-Kaffee, ausgesuchte Weine von handverlesenen deutschen Winzern. Und am Abend? Perfekt gemixte Getränke.

6. Barretino – Berlin-Neukölln

Innenansicht Barrentino
Hell und kreativ: einfach einladend! Quelle: Barretino.

Wer es mediterraner mag, wird im Café Barretino in der Reuterstraße sein kulinarisches Glück finden. Die ganze Woche serviert das Café in Berlin eine große Auswahl an luftig-leichten und herzhaften Gerichten. Die beiden Betreiberinnen legen Wert auf die Qualität des Essens und verwenden meist ausschließlich Bio-Zutaten. Neben hausgemachter Lasagne und einem riesigen Frühstücksangebot ist besonders das köstliche Brot aus dem Steinofen zu empfehlen. Die Paninis und Foccacias werden hier außerdem großzügig mit italienischem Schinken oder selbst eingelegten Gemüse belegt. Durch die gemütliche, liebevolle Einrichtung und die beiden herzlichen Betreiberinnen hat sich das Barretino mittlerweile nicht nur in Neukölln einen Namen gemacht.

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